Fragen zu Biogas?
Sie möchten Biogas beziehen oder haben als Kunde eine Frage zu Ihrer Rechnung oder einem anstehenden Umzug? Hier finden Sie die passenden Antworten.
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Fragen zum Biogas
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Wie steht es um die CO₂-Bilanz von EWS-Biogas?
Biogas verursacht deutlich weniger CO₂ als Erdgas
Biogas entsteht aus Reststoffen, Produktionsrückständen und organischen Abfällen – Rohstoffen, die sonst ungenutzt blieben. Bei der Verbrennung wird nur so viel CO₂ freigesetzt, wie zuvor im organischen Material gespeichert wurde. Das verschafft Biogas gegenüber Erdgas eine deutlich bessere CO₂-Bilanz. Dennoch entstehen auch bei der Herstellung und der Aufbereitung von Biogas CO₂-Emissionen. Diese Emissionen kompensieren wir durch CO₂-Ausgleichsprojekte. Auf dieselbe Weise gleichen wir auch die Emissionen des Erdgasanteils aus, die bei unseren Tarifen Klima Plus und Klima Pro anfallen.
Grundsätzlich gilt: Erst Emissionen vermeiden oder verringern, dann nur das Unvermeidbare kompensieren. Je höher der Biogasanteil in Ihrem Tarif, desto geringer die anfallenden Emissionen.
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Wie erfolgt die Kompensation?
Durch Ausgleichsprojekte nach dem «Gold Standard»
Wir kompensieren die CO₂-Emissionen, die bei Herstellung und Aufbereitung von Erdgas und Biogas entstehen und sich nicht vermeiden lassen. Die Kompensation erfolgt über finanzielle Förderbeiträge für Ausgleichsprojekte, die nach den strengen Kriterien des «Gold Standard» zertifiziert sind.
Etabliert wurde der «Gold Standard» im Jahr 2003. Er soll sicherstellen, dass Projekte zur Verringerung von Kohlenstoffemissionen ein Höchstmaß an Umweltverträglichkeit aufweisen und gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.
Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, verifiziert der «Gold Standard» Klimaschutzprojekte, die entweder erneuerbare Energien oder nachhaltige Energieeffizienz fördern. Dazu gehören beispielsweise auch Projekte mit Schwerpunkten in sicherer Trinkwassergewinnung, Forstwirtschaft und verbesserter Agrarwirtschaft.
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Woher kommt das Erdgas?
Von europäischen Handelsplätzen
Unser Erdgas beziehen wir in einer Einkaufsgemeinschaft mit anderen Stadtwerken von europäischen Handelsplätzen. Daher können wir eine Zuordnung zu konkreten Herstellern oder Lieferanten nicht gewährleisten. Der Herkunftsmix des von uns eingekauften Erdgases entspricht dem europäischen Durchschnittsmix.
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Woher kommt das Biogas der EWS?
Biogas stammt aus zertifizierten europäischen Anlagen
Unser Biogas erfüllt definierte Qualitätsanforderungen und ist je nach Tarif TÜV- bzw. GGL-zertifiziert. Es stammt aus Anlagen europäischer Betreiber und Händler. Die Lieferketten und Herkunftsnachweise werden entsprechend den jeweils zugrunde liegenden Zertifizierungsanforderungen dokumentiert.
Für die Herstellung setzen wir konsequent auf Reststoffe, Abfälle und Rückstände aus der Produktion – gentechnisch veränderte Energiepflanzen oder Gentechnik kommen bei uns nicht zum Einsatz.
Zusätzlich gelten für unsere Lieferanten strenge Kriterien: Wir beziehen unser Biogas ausschließlich von Anlagenbetreibern, die keine Beteiligungen an Atom- oder Kohlekraftwerken oder deren Tochterunternehmen haben.
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Wie unterscheiden sich Erdgas und Biogas?
Erdgas ist fossil, Biogas hat eine deutlich bessere CO₂-Bilanz
Erdgas ist ein fossiler Energieträger. Es entsteht über Millionen Jahre aus abgestorbenen organischen Materialien tief unter der Erde und wird aus Lagerstätten gefördert. Bei der Verbrennung wird CO₂ freigesetzt, das über Millionen Jahre gespeichert war, was maßgeblich zur Erderwärmung beiträgt.
Biogas wird durch biologische Prozesse erzeugt: Mikroorganismen zersetzen organische Stoffe wie Pflanzenreste, Klärschlamm oder Bioabfälle in einer Biogasanlage. So entsteht eine deutlich bessere CO₂-Bilanz, denn bei der Verbrennung wird nur so viel CO₂ freigesetzt, wie zuvor im organischen Material gebunden war.
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Ist das EWS-Biogas zertifiziert?
Ja, sogar gleich zweimal
Unsere Gastarife «EWS Biogas Klima Plus, Klima Pro, Klima Max und EWS Biogas Geno» sind mit dem «Grünes Gas-Label» zertifiziert.
Das «Grünes Gas-Label» wird von Umwelt-, Friedens- und Verbraucherverbänden wie NABU, BUND und der Verbraucher Initiative getragen und steht für:
- Erdgas mit mindestens 10 % beigemischtem Biogas
- Investitionen in neue Anlagen und Energiewende-Projekte
Zudem sind unsere Gastarife mit mindestens 40% bilanziellem Biogasanteil TÜV-Nord zertifiziert und tragen das Gütesiegel «Geprüftes Bioerdgasprodukt».
Der TÜV-Nord bestätigt unter anderem die Einhaltung definierter Qualitäts- und Herkunftskriterien. Die Zertifizierung gewährleistet eine transparente Nachverfolgung der eingespeisten Biogasanteile und die Einhaltung anerkannter Umweltstandards.
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Wie setzt sich der Gaspreis zusammen?
Ihr Gaspreis besteht zunächst aus einem Grundpreis und einem Arbeitspreis
Der Grundpreis ist ein monatlicher Fixbetrag, der unter anderem den Messstellenbetrieb und weitere verbrauchsunabhängige Gebühren abdeckt. Der Arbeitspreis richtet sich nach dem tatsächlichen Verbrauch in Kilowattstunden und umfasst die variablen Anteile.
Die Preisbestandteile werden durch gesetzliche Vorgaben, Marktbedingungen und unternehmensinterne Faktoren bestimmt. Dazu gehören insbesondere:
- Beschaffungs- und Vertriebskosten: Aufwendungen für den Einkauf von Erd- und Biogas sowie Kosten für z. B. Betrieb, Vertrieb, Verwaltung, Kundenservice, Sonnencent.
- Netzentgelte und Messstellenbetrieb: Gebühren für den Transport durch die verschiedenen Netzebenen bis zu Ihrem Anschluss sowie Wartung und Ablesung Ihres Gaszählers.
- Steuern, Abgaben und Umlagen: Gesetzlich festgelegte Kostenbestandteile, z. B. Energie-, Umsatz- und CO₂-Steuer.
Alle Bestandteile zusammen ergeben den Endpreis, der Ihnen in Ihrem Tarif berechnet wird.
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Was bedeutet „bilanzieller Anteil“ bei meinem Biogastarif?
Ihr Biogasanteil wird bilanziell über geprüfte Nachweise sichergestellt
Je nach gewähltem Tarif werden 40 %, 65 % oder 100 % Ihres jährlichen Gasverbrauchs durch eine entsprechende Menge erneuerbar erzeugten Biogases gedeckt. Das Biogas wird aus Reststoffen und Abfällen gewonnen, aufbereitet und anschließend in das bestehende Gasnetz eingespeist.
Da sich das eingespeiste Biogas dort mit Gasen anderer Herkunft vermischt, kann nicht garantiert werden, dass das physisch bei Ihnen ankommende Gas unmittelbar aus einer Biogasanlage stammt.
Stattdessen wird die vereinbarte Menge Biogas über entsprechende Nachweise dokumentiert. Diese Nachweise werden nach der Zuordnung entwertet. So wird sichergestellt, dass dieselbe erzeugte Biogasmenge nicht mehrfach als erneuerbares Gas angerechnet oder vermarktet wird.
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Fragen zum Wechsel
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Wie läuft der Wechsel ab?
Schnell und bequem per Online-Auftrag …
Am einfachsten geht der Wechsel zu den EWS mit dem Online-Auftrag. Sie können als Privatkunde gleich hier Ihren individuellen Abschlag berechnen und zu uns wechseln. Bitte halten Sie dazu Ihre Zählernummer bereit, die Sie beispielsweise auf Ihrer letzten Gasrechnung finden.
… oder schriftlich per E-Mail, Fax oder Post
Füllen Sie unseren Auftrag zur Gaslieferung aus und senden Sie uns diesen gemeinsam mit Ihrer letzten Gasrechnung per E-Mail an kundencenter[at]ews-schoenau.de oder per Fax an die 07673 8885-19.
Gerne senden wir Ihnen dieses Auftragsformular auch per Post zu. Kontaktieren Sie dazu bitte unser Kundencenter telefonisch oder per Online-Formular.
Der Wechsel ist kostenlos
Der Wechsel kostet nichts, weder beim alten Versorger noch bei den EWS.
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Wie lange dauert der Wechsel?
Beim Wechsel von einem anderen Stromversorger: je nach Ihren aktuellen Vertragsbedingungen
Nach der fristgerechten Kündigung Ihres bisherigen Vertrages und nach Ablauf der Vertragslaufzeit stellen wir Ihre Gasversorgung zum nächstmöglichen Monatsersten um. Da wir die Formalitäten mit Ihrem bisherigen Versorger und dem lokalen Netzbetreiber für Sie erledigen, hängt es auch von deren Bearbeitungszeiten ab, wann genau der Wechsel stattfinden kann.
Bei einem Umzug: In den meisten Fällen können Sie Ihren bestehenden Vertrag an Ihrer neuen Adresse fortführen, wir unterstützen Sie gerne beim Umzug. Kontaktieren Sie uns mindestens 14 Tage vorher, damit die An- und Abmeldung der Lieferstellen reibungslos funktioniert. Nutzen Sie für den ersten Schritt einfach unser Formular – Umzug melden.
Beim Wechsel vom Grundversorger: nach einer Kündigungsfrist von 14 Werktagen
Falls Sie bisher Gas von ihrem örtlichen Grundversorger beziehen, ist ein Wechsel mit einer Kündigungsfrist von 14 Werktagen möglich.
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Kostet der Wechsel etwas?
Nein, der Wechsel ist kostenlos
Der Wechsel kostet nichts, weder bei Ihrem bisherigen Versorger noch bei uns.
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Wird beim Wechsel die Gasversorgung unterbrochen?
Auf keinen Fall!
Die unterbrechungsfreie Versorgung ist gesetzlich garantiert. Selbst in einem «vertragslosen» Zustand wäre der örtliche Grundversorger verpflichtet, Sie mit Gas zu versorgen.
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Kann ich auch als Mieter zu den EWS wechseln?
Mit eigenem Gaszähler: jederzeit
Auch als Mieter können Sie jederzeit zu Biogas von den EWS wechseln – einzige Voraussetzung ist, dass Ihre Wohnung über einen eigenen Gaszähler verfügt, der auf Ihren Namen läuft.
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Muss ich meinem Vermieter den Wechsel mitteilen?
Nein, normalerweise nicht
Nur wenn Ihr Gasbezug über den Vermieter abgerechnet wird, Sie also direkt von ihm eine Abrechnung erhalten, sollten Sie sich mit Ihrem Vermieter in Verbindung setzen.
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Sind zum Wechsel technische Arbeiten in meinem Haushalt nötig?
Keine Installationen, kein Zählerwechsel
Technische Installationen oder sonstige Arbeiten sind nicht nötig. Auch der Gaszähler bleibt der alte.
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Wer liest beim Wechsel meinen Gaszähler ab?
Ihr örtlicher Netzbetreiber
Der örtliche Gasnetzbetreiber wird Ihnen ein Ableseformular zusenden, damit Sie ihm Ihren Zählerstand mitteilen können – oder aber einen Ableser vorbeischicken. Meldet sich der Netzbetreiber nicht, sollten Sie uns den Zählerstand direkt mitteilen, um eine für Sie eventuell ungünstige Schätzung zu vermeiden. Nehmen Sie hierzu Kontakt zu unserer Abrechnungsabteilung auf.
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Fragen zum Vertrag
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Gibt es eine längerfristige Vertragsbindung?
Das hängt von Ihrem Tarif ab
Die Vertragslaufzeit und die dazugehörige Kündigungsfrist finden Sie zum Beispiel in Ihrer letzten Jahresverbrauchsabrechnung oder der Auftragsbestätigung Ihres aktuellen Vertrags.
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Kann ich meinen Auftrag zur Biogaslieferung oder meinen Vertrag widerrufen?
Das hängt von Ihrem Tarif ab
Sie können Ihren Auftrag zur Gaslieferung beziehungsweise Ihren Gasvertrag innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Vertragsabschluss widerrufen. Nach Ablauf dieser Frist gilt die jeweils vertraglich vereinbarte Kündigungsfrist. Diese finden Sie zum Beispiel in Ihrer letzten Jahresverbrauchsabrechnung oder der Auftragsbestätigung Ihres aktuellen Vertrags.
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Muss ich den Vertrag mit meinem bisherigen Anbieter kündigen?
Das erledigen wir für Sie!
Die Kündigung bei Ihrem bisherigen Anbieter nehmen wir für Sie vor. Nur wenn Sie ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen möchten, sollten Sie selbst kündigen.
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Gibt es eine Mindestmenge, die ich abnehmen muss?
Nein, es gibt keine Mindestabnahmemenge
Sie erhalten von uns immer genauso viel Biogas, wie Sie benötigen.
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Woher bekomme ich Gas, wenn ich meinen Vertrag mit den EWS kündige?
Von Ihrem neuen Gasversorger
Sie erhalten in diesem Fall Gas von Ihrem neuen Gasversorger. Wenn sie noch keinen neuen Lieferanten haben, erhalten Sie Gas von Ihrem örtlichen Grundversorger.
Die Gasversorgung wird auf keinen Fall unterbrochen, die unterbrechungsfreie Versorgung ist gesetzlich garantiert.
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Fragen zur Rechnung
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Von wem und wann bekomme ich künftig meine Gasrechnung?
Sie erhalten Ihre Rechnung per Post von uns
Die erste Rechnung werden Sie in aller Regel nach weniger als 12 Monaten erhalten, da der Zeitpunkt der Zählerablesung normalerweise der gleiche bleibt. Bei allen folgenden Rechnungen werden dann wieder 12-Monats-Zeiträume abgerechnet.
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Muss ich meinem bisherigen Anbieter noch etwas bezahlen?
Je nach Schlussrechnung Ihres bisherigen Anbieters
Sie erhalten von Ihrem bisherigen Anbieter eine Schlussrechnung, die eine Gutschrift oder einen Rechnungsbetrag enthalten kann. Damit ist alles beglichen und die Vertragsbeziehung zu Ihrem bisherigen Lieferanten beendet.
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Muss ich eine Einzugsermächtigung erteilen?
Nicht zwingend, es erleichtert unsere Arbeit jedoch erheblich
Eine Einzugsermächtigung ist keine zwingende Voraussetzung für eine Belieferung. Allerdings sind wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns eine solche erteilen, weil es unsere Arbeit erheblich erleichtert. Denn wenn Sie selbst überweisen, müssen wir alle Zahlungen einzeln prüfen, was einen erheblichen Zeitaufwand bedeutet.
Sie hingegen müssen an die Überweisung oder an etwaige Änderungen eines Dauerauftrags denken. Eine – jederzeit widerrufbare – Einzugsermächtigung ist also für Sie und uns deutlich einfacher.
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Wie werden die Abschläge erhoben?
Einmal pro Monat, fällig zwischen dem 15. und 20.
Die Abschläge werden einmal monatlich für den laufenden Monat erhoben und werden zwischen dem 15. und 20. eines jeden Monats fällig.
Die Abschläge errechnen sich aus Ihrem vom Gasnetzbetreiber mitgeteilten Vorjahresverbrauch und werden wie bisher in der Jahresabrechnung verrechnet. Sollten Sie zuviel bezahlt haben, erhalten Sie mit der Jahresabrechnung eine Gutschrift, bei Unterzahlung eine Rechnung von uns. Die neuen Abschläge passen wir dann wieder Ihrem durchschnittlichen Verbrauch an.
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Sind Vorauszahlungen möglich und komme ich dabei günstiger weg?
Ja, allerdings ohne Vergünstigung
Sie können jährlich, viertel- oder halbjährlich im Voraus bezahlen. Eine Vergünstigung dafür gibt es jedoch nicht, da die Verwaltung der Vorauszahlungen für uns einen zusätzlichen Aufwand bedeutet.
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Fragen zum Umzug
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Wann sollte ich bei Um- oder Einzug den Wechsel vornehmen?
Möglichst frühzeitig, um einer Lieferung des Grundversorgers zuvorzukommen
Sie sollten den Gaswechsel möglichst frühzeitig vor einem Um- oder Einzug in Auftrag geben. Sobald Sie wissen, wann Sie die neue Wohnung beziehen und welche Zählernummer zur Wohnung gehört, sollten Sie uns den Auftrag zur Belieferung zukommen lassen. Nutzen Sie dazu am besten unser Umzugsformular.
Hintergrund: Wenn Sie bei Um- oder Einzug nicht aktiv einen Gaslieferanten auswählen, entsteht für Sie automatisch eine Lieferbeziehung zum örtlichen Grundversorger. Diesen Vertrag können wir unter Einhaltung der üblichen Fristen jederzeit für Sie kündigen, wenn Sie das wünschen.
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Wann sollte ich meinen Auszug melden?
So früh wie möglich
Sobald das genaue Datum Ihrer Schlüsselübergabe feststeht, teilen Sie uns bitte Ihre neuen Adressdaten mit. Wir informieren im Anschluss den örtlichen Gasnetzbetreiber über Ihren bevorstehenden Umzug.
Am Übergabetag sollten Sie den Gaszähler in Ihrer alten Wohnung ablesen und uns sowie Ihrem örtlichen Netzbetreiber den Zählerstand mitteilen – ansonsten wird der Stand durch Ihren Netzbetreiber geschätzt. Ihren Zählerstand können Sie uns hier online melden.
Möchten Sie Ihren Gasvertrag einfach mitnehmen?
In den meisten Fällen können Sie Ihren bestehenden Vertrag an Ihrer neuen Adresse fortführen, wir unterstützen Sie gerne beim Umzug. Kontaktieren Sie uns mindestens 14 Tage vorher, damit die An- und Abmeldung der Lieferstellen reibungslos funktioniert. Nutzen Sie für den ersten Schritt einfach unser Formular – Umzug melden.
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Fragen zu Technik, Wartung und Störungen
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Sind zum Wechsel technische Arbeiten in meinem Haushalt nötig?
Keine Installationen, kein Zählerwechsel
Nein, technische Installationen oder sonstige Arbeiten sind nicht nötig. Auch der Gaszähler bleibt der alte.
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Wer ist für technische Fragen zu meinem Gaszähler zuständig?
Ihr örtlicher Gasnetz- oder Messstellenbetreiber
Der Gaszähler ist Eigentum des örtlichen Gasnetz- bzw. Messstellenbetreibers. Dieser ist für Austausch, Reparatur und Wartung Ihres Zählers zuständig. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie auf der Homepage Ihres örtlichen Gasnetzbetreibers.
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Muss ich nach dem Einbau eines neuen Zählers den Anbieter wechseln?
Auf keinen Fall!
Der Einbau eines Gaszählers ist keinesfalls mit einer Verpflichtung verbunden, Kunde beim installierenden Unternehmen oder einem assoziierten Gasanbieter zu werden.
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Wer ist für Störungen oder ausströmendes Gas zuständig?
Ihr örtlicher Gasnetzbetreiber
Für technische Störungen und Versorgungsunterbrechungen ist der örtliche Gasnetzbetreiber zuständig. Die Kontaktdaten des Entstörungsdienstes finden Sie auf der Homepage Ihres Gasnetzbetreibers.
Sollten Sie Gasgeruch bemerken, warnen Sie etwaige weitere Mieter durch Klopfzeichen – nicht die Klingel benutzen! Verlassen Sie dann umgehend das Haus und alarmieren Sie außerhalb des Hauses den örtlichen Entstörungsdienst.
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Fragen zur Gasspeicherumlage
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Was ist die Gasspeicherumlage?
Eine 2022 eingeführte Umlage zur Sicherung der Gasversorgung
Die Gasspeicherumlage ist ein gesetzlicher Aufschlag auf den Gaspreis, mit dem die Kosten für das Befüllen der deutschen Gasspeicher gedeckt werden. Sie wurde 2022 eingeführt, nachdem die Gaslieferungen aus Russland stark zurückgegangen waren und Deutschland zusätzliche Maßnahmen zur Sicherung der Gasversorgung ergreifen musste. Bis zum 31.12.2025 beträgt die Gasspeicherumlage 0,289 Cent pro kWh (Stand: 01.07.2025).
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Warum entfällt die Gasspeicherumlage ab 2026?
Zur Entlastung von Haushalten und Unternehmen
Die Gasspeicherumlage entfällt zum 1. Januar 2026, weil die Bundesregierung Haushalte und Unternehmen finanziell entlasten will und die Versorgungssicherheit durch staatliche Übernahme der Kosten sichern möchte. Für Sie bedeutet das: Die bisherige Umlage muss nicht mehr abgeführt werden – die für uns entstehende Entlastung geben wir vollständig an Sie weiter.
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Wie wirkt sich die Abschaffung der Gasspeicherumlage auf meinen Gaspreis aus?
Die Abschaffung trägt zur Stabilisierung der Biogaspreise bei
Die Entlastung durch die Abschaffung der Gasspeicherumlage geben wir zu 100 % an Sie weiter. Für das Jahr 2026 verändern sich jedoch einige weitere Kostenbestandteile, die den Gaspreis beeinflussen. So erhöhen sich Netzentgelte und Beschaffungskosten – unter anderem durch den steigenden CO₂-Preis. Durch den Wegfall der Gasspeicherumlage bleibt der Beschaffungsanteil unserer Biogaspreise nahezu unverändert
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